Fast 100 Kilometer in der Stunde

Das war wirklich ein gigantisches Ereignis, aber extrem hart“, hat Sven Weber gesagt. Das 24-Stunden-Radrennen auf dem Nürburgring hatte ihn und sein Team der Bokeloher Triathleten mit Bruder Moritz sowie Christian Wellmann und Wolf Ahrholdt arg gefordert.

 

„Wir sind auch die Nacht durchgefahren. Andere Teams haben da Pause gemacht“, so Weber. Die 26-Kilometer-Schleife schafften sie 26-mal und kamen immerhin auf Rang 117 der 661 Teams. „ Die Runde war heftig. Nach der Grand-Prix-Strecke ging es auf der Nordschleife zunächst sechs Kilometer bergab. Da hat mein Tacho in der Spitze 98 Kilometer pro Stunde angezeigt. Auf den 20-prozentigen Steigungen waren es aber am  Ende nur noch neun“, sagt Weber. „ Nachts war es durch die Müdigkeit noch härter. Aber irgendwann werde ich das nochmal machen“.

Bokelohs  zweites Team mit den Brüdern Jan und Marco Faulhaber sowie dem früheren TSV-Athleten Matthias Lehmann und Christian Berghausen schaffte auf Rang noch 19 Runden.

Von Matthias Abromeit, aus der Leinezeitung vom 27.08.2010