Rang sechs erkämpft

Beim fünften und letzten Wettkampf der Landesliga in Wilhelmshaven gaben unsere Athleten alles und belegten unter den 38 Teams einen guten sechsten Platz in der Tageswertung und konnten sich in der Gesamtwertung unverhofft noch um einen Platz auf Rang sechs verbessern.

Obwohl mit Henrik Scharf und Sascha Sokolowski zwei wichtige Athleten im TSV-Quintett fehlten, gingen Sven Weber, Arne Frank, Michael Griese, Bastian Käter und Jennifer Göing hoch motiviert an den Start und kämpften um jeden Platz. Sven, der noch vor einer Woche über die Mitteldistanz (1,5 km/93,2 km/21 km) beim Berlin Triathlon XL gestartet war und dort überlegen nach 4:16:10 Std. gewonnen hatte, war zwar nicht so spritzig wie sonst, gehörte jedoch erneut zu den Topstartern. Auf der Sprintdistanz (0,75/20/5) war er beim Schwimmen noch Achter, mit der besten Radzeit des Gesamtfeldes übernahm er in seiner Startgruppe jedoch die Spitze vor Arne und hielt diese bis zum Schluss. Er überquerte schließlich als Erster seiner Startgruppe nach 1:01:57 Std. die Ziellinie. In der Gesamtwertung musste er lediglich Fabian Schumann aus Wilhelmshaven, der in einer späteren Startgruppe gestartet war, den Vortritt lassen. Auch Arne schaffte es unter die Top Ten. Im 224-köpfigen Feld war er sowohl beim Schwimmen als auch beim Radfahren Zweiter des Gesamtfeldes. Lediglich beim Laufen, seiner schwächsten Disziplin, fiel er zurück, konnte aber einen hervorragenden 8. Platz in 1:04:51 Std. belegen. Hinter Arne lieferten sich Michael und Bastian ein spannendes vereinsinternes Duell, dass am Ende Michael zu seinen Gunsten entschied. Nach dem Schwimmen war er noch 26 Sekunden schneller als Bastian, der wiederum auf dem Rad schneller war. Letztendlich konnte sich Michael beim Laufen jedoch absetzen und kam als 43. in 01:08:49 Std. ins Ziel, dicht gefolgt von Bastian auf Platz 46 in 01:08:57 Std. Ein toller Fight der Beiden, die auch im nächsten Jahr wieder starten wollen. Komplettiert wurde das Team durch Jenny, die nach ihrer Mitteldistanz-Premiere in Berlin, wo sie trotz eines Raddefekts, der sie 15 Minuten kostete, Zweite wurde, wieder fit war. Muskelkater und Sonnenbrand waren überwunden. Doch im Feld der Männer mitzuhalten ist nicht einfach. Trotzdem belegte sie nach 1:12:18 Std. bei den Herren einen guten 98. Platz und ließ immerhin 126 Männer hinter sich. Im Damenfeld wäre sie mit dieser Zeit und der viertschnellsten Zeit beim Laufen Sechste geworden.